Pumptrack

Was ist ein Pumptrack?

Wenn man bei Wikipedia nach Pumptrack sucht, bekommt man folgende Definition und die Geschichte des Pumptracks angezeigt: Ein Pumptrack ist eine speziell geschaffene Mountain-bikestrecke (engl. kurz track). Das Ziel ist es, darauf ohne zu treten durch Gewichtsverlagerung (engl. pumping) Geschwindigkeit aufzubauen. Ein Pumptrack ist als Rundkurs meist aus Erde oder Lehm geschaffen. Der etwa einen Meter breite „Biketrail“ ist mit Wellen und weiteren Elementen wie Steilwandkurven oder Sprüngen versehen. Er kann in beide Richtungen gefahren werden da, er in flachen Gelände gebaut wird. Um durch Gewichtsverlagerung schneller zu werden, benötigt es einen spezifischen Abstand der einzelnen Wellen, die sich als Sinuskurve vorzustellen sind, sowie spezifische Kurven-radien. Die Schwierigkeit ergibt sich aus der Geschwindigkeit des Fahrers. Ein Pumptrack kann mit jedem Mountainbike gefahren werden, Fortgeschrittene wählen eher kleine und ungefederte Mountainbikes. Der Pumptrack ist als Trainingsbereich und Skillcenter vorgesehen und ermöglicht ein sehr spielerisches Fahr-gefühl. Die ersten Pumptracks sind in den 1970er bis 1980er Jahren, zur Zeit des aufkommenden BMX-Sports, in den USA entstanden. Diese sind jedoch noch als rudimentäre BMX-Strecken zu verstehen. m Jahre 2003 sind in Australien die ersten Pumptracks im modernen Sinne entstanden, diese wurden von Profi-downhillern als deren Trainingsinstrument erbaut. Medial bekannt wurden Pumptracks im Jahre 2005 mit dem Mountainbikefilm Earthed 2, in dem der Profidownhiller Mick Hannah ein Pumptrack in seinem Garten fuhr. Zur gleichen Zeit machte sich Steve Wentz, auch ein Profidownhiller, daran einen Pumptrack in den USA zu bauen. Daraus entstand die Gruppe um Lee McCormack, die heute als bedeutende Vorreiter des Pumptrackbaus gelten. McCormack verschaffte sich viel Respekt in der Pump-trackszene mit seiner Anleitung zum Bau eines Pumptracks aus dem Jahr 2006.

Seit 2003 versuchten wir, mitten in Berlin, eine Stelle zu finden, auf der man 4X und Dirt praktizieren kann. Mehrere Versuche mit der Stadt, Polizei und Deutschen Bahn zusammen zu arbeiten, schlugen fehl. Es waren entweder Plätze am Rand der Stadt und die Miete war zu hoch. Schließlich soll die Nutzung der Strecken kostenlos sein. 2006 kam Karsten mit einem Zeitungsartikel an. Die Aus-schreibung mit der Bitte um Beteiligung für das Wriezener Freiraumlabor war genau das Richtige, dachten wir. Wir also hin! Unser Konzept wurde aus Platzmangel und Versicherungs-gründen abgelehnt. Wir dachten schon; haben wir irgendwie Sch…. an den Fingern? Aber dann erzählt uns Joscha von Pumptracks in den USA und zeigt uns Videos davon. Abgefahren! Das ist unser Ding, die Idee wird dem WFL vorgetragen und wir sind dabei. Die Versicherungsfrage lösten wir mit der Gründung unseres Vereins 52° e.V. Schritt für Schritt fingen wir an, den ersten Track zu bauen. Schnell wurde der kleine Pumptrack nicht nur in Deutschland bekannt. Magazine und Profis waren schon bei uns, um coole Fotos und Videos zu produzieren. Seit Mai 2009 haben wir auch unser „Vereinsheim“, das Sonnendeck geöffnet. Hier könnt Ihr Bikes leihen, schrauben, fahren oder nur zuschauen und entspannen. Getränke haben wir auch am Start. Im Mai 2010 haben wir unseren neuen Pumptrack innerhalb nur 24 Stunden gebaut! Das Video hierzu erklärt alles dazu. Wir sind sehr stolz auf alle, die angepackt haben und diese Idee umgesetzt haben. In der ersten Saison haben wir schon drei Veranstaltungen durchgezogen. Als erstes die 24h-Session, dann der 10. Geburtstag von Bikemailorder und die Red Bull Session. Wir haben von allen Veranstaltungen Fotos und Videos für Euch.